Traumliste

Heute vor genau einem Jahr habe ich mir eine Liste geschrieben mit all den Dingen, die ich in meinem Leben machen oder erreichen möchte. Erst war es ein DinA5 Blatt mit viel Platz zwischen den Zeilen. Dieser Platz wurde schnell ausgefüllt, bis schließlich auch die Rückseite des Blattes eng beschrieben war. In dem einen Jahr, in dem ich diese Liste jetzt schon habe, auf einem Stück Papier und mindestens genauso deutlich in meinem Herzen, konnte ich genau 3 Punkte abhaken. Sternschnuppen sehen, in ein Musical am Broadway gehen und (ja tatsächlich) einen Blog schreiben.
3 erfüllte Wünsche gegen zig unerfüllte, eigentlich ist das nichts.
Aber es ist wichtig, seine jetzigen Träume festzuhalten für eine Zeit, in der Träumen nicht vorstellbar ist, auch wenn diese Zeit jetzt nicht vorstellbar ist. Was darf man überhaupt noch, wenn man nicht einmal mehr träumen darf?

Spiegelung

Wenn ein Mensch aufhört zu träumen, hört er auf zu existieren. Er ist nur noch ein Spiegelbild seiner selbst. Seine Lebendigkeit ist längst verschwunden. Und ich will nicht bloß ein Spiegelbild sein, ich will leben.

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5 Gedanken zu “Traumliste

  1. Toller Text. Du findest so oft die passenden Worte, besonders am Ende 🙂 Und was ich noch loswerden muss: Das Foto ist fantastisch! Wenn es das nächste Mal regnet, dann weiß ich, welches Motiv ich ausprobieren muss. Hast du das Bild selber gemacht?

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