Das Meer meiner Tränen

Das Meer meiner Tränen (2)

Wir segeln auf dem Meer meiner Tränen.
Die Zeit wurde von einer Windböe weggefegt.
Mir hat keiner gesagt, dass es einfach sein würde Kurs zu halten, aber es hat mich auch niemand gewarnt, wie schwierig sein würde. Zum Glück weißt wenigstens du, was bei Gegenwind zu tun ist. Du erzählst mir von schlimmeren Unwettern und ich bin froh, nicht alleine zu sein.
Dank dir ist das Meer nicht mehr so tief und beängstigend. Dank dir weiß ich, dass man das Land aus den Augen verlieren muss um neues zu entdecken. Dass ich hier richtig bin. Weil Schiffe nicht dafür gemacht sind, im Hafen zu bleiben.

Das Meer meiner Tränen (1)

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Flügel

Magnolien

F
Warum nicht einfach mal die Augen schließen und den Duft der Blumen riechen?
R
Warum nicht einfach mal den Weg weitergehen ohne zu zweifeln, ob es der richtige ist?
E
Was wäre wenn wir das Glück mit offenen Armen empfangen, anstatt danach zu suchen?
I
Hand in Hand. Blicke verschränkt. Nach viel zu langer Zeit.

Möwe

H
Warum nicht einfach mal seine Flügel ausbreiten und merken, dass der Wind einen trägt?
E
Warum nicht einfach mal nur den blauen Streifen am Himmel sehen und die Wolken ignorieren?
I
Was wäre, wenn wir uns in die Augen sehen ohne Angst vor der Wahrheit zu haben?
T
Keine Fragen mehr.  Kein „Was wäre wenn“.  Nur die Träume in unserem Herzen und die Freiheit in unseren Adern.

Die wahre Aufgabe von Sternschnuppen

Jedes Mal, wenn ich in den Nachthimmel schaue, wird mir bewusst, wie klein wir Menschen doch sind, wie unbedeutend. Dass wir eh nichts ändern können am großen Ganzen. Dass die Sonne jeden Tag aufs Neue auf-und untergeht. Dass das Wasser aus dem Meer verdunstet, herabregnet nur um sich in Flüssen zu sammeln, die wieder im Meer münden. Und wir können nichts daran ändern.

Jedes Mal, wenn ich in den Nachthimmel schaue, wird mir bewusst, wie magisch das Universum doch ist. Ist es nicht ein Wunder, dass sich die Erde jeden Tag um sich selbst dreht und wir nicht runterfallen? Dass ein Feuerball Leben erst möglich macht? Und dass ich dieselben Sterne sehen kann wie ein Mensch in Australien?

Jetzt schaue ich in den Nachthimmel und sehe eine Sternschnuppe. Ist es nun ein Staubkorn, das verglühend auf die Erde fällt, ohne dass ein Mensch es bewirkt hat oder es ändern könnte? Oder ist es ein unglaubliches Wunder, welches tatsächlich die Kraft hat, Wünsche zu erfüllen?
Ich entscheide mich für das Wunder. Doch der Moment ist vorbei und ich habe mir nichts gewünscht. Was hätte ich mir auch wünschen sollen? Welcher Wunsch wäre es wert gewesen, die Magie dieses Augenblicks zu verschwenden?

Das Universum zeigt uns wie unbedeutend wir eigentlich sind, während uns Sternschnuppen deutlich machen, was in unserem Leben bedeutend ist.

Sterne

Sobald das Glück ihr keine Angst mehr macht

Angst vor Glück

Das Herz voller Logik, den Kopf voller Gefühl, fragt sie sich immer noch, was sie verändern soll. Um der Liebe endlich würdig zu sein. Den Verbesserungsdrang im Blut pulsierend, weiß sie, dass sie sich eigentlich gar nicht verändern möchte, am wenigsten für jemand anderen. Wissend, dass Veränderung bedeutet, einen Teil von sich aufzugeben, fragt sie sich, was passiert, wenn sie dabei genau den Teil verliert, der sie ausmacht.
Die Sonnenstrahlen, die durch das Fenster fallen, erfrieren ihre Haut. Unter ihr die Lügen, über ihr der weite Himmel. Was, wenn das Glas nicht in Scherben zersprungen wäre?
Schlaflos, nicht traumlos. Vielleicht wird sie ja wirklich geliebt, aber liebt sich selbst nicht genug, um das einzusehen. Es wird Sinn ergeben. Sobald das Glück ihr keine Angst mehr macht.